Dritter Anwendertag Telearbeit

mit Verleihung des Preises für humane Nutzung der Informationstechnologie

Der "Dritte Anwendertag Telearbeit" findet statt mit besonderer Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, das Landesgewerbeamt Baden-Württemberg, die Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, die Handwerkskammer Region Stuttgart, die DTAG Deutsche Telekom AG Direktion Stuttgart, die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, die Integrata Stiftung und das Forum Soziale Technikgestaltung beim DGB Landesbezirk Baden-Württemberg, der Alcatel SEL Stiftung für Kommunikationsforschung, der Landeszentrale für politische Bildung, des Netzwerk Telearbeit und Frauen, des Online Forum Telearbeit, des EU-Projektes MIRTI, des gewerkschaftlichen Projektes RISE, durch die neue Plattform für Selbstständige business connected, durch die
Initiative D 21.

08. November 2001 von 10.00 bis 18.30 Uhr
Haus der Wirtschaft, Willi Bleicher Str. 19, Stuttgart
Eintritt frei

Programm 

10.00 Uhr  Begrüßung
Auf dem Weg in den modernen Staat
Dr. Friedrich Bullinger
Präsident des Landesgewerbeamtes Baden-Württemberg

Grußwort
Neue Impulse für das Land
Dr. Horst Mehrländer
Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

10.20 Uhr  Einführung
Standort- und Beschäftigungssicherung durch regionale Netzwerke
Welf Schröter
Moderation der Anwenderplattform Telearbeit, Forum Soziale Technikgestaltung

10.40 Uhr  Vortrag
Telearbeit als Beitrag zu einer bürger- und mitarbeiterorientierten Arbeitsorganisation in Stadtverwaltungen
OB a. D. Dr. Erhard Klotz,
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetages Baden-Württemberg

11.00 Uhr  Virtueller Redebeitrag
ELKO-Net für das Handwerk
Animierter Avatar des ElektroTechnologieZentrum Stuttgart

11.15 Uhr  Vortrag
Digitale Signaturen machen digitale Arbeitswelt sicherer
Andreas Richter
Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart

11.35 Uhr  Vortrag
Soziale Standards im privaten und öffentlichen Online-Dienstleistungssektor
Werner Wild
stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

11.55 Uhr  Vortrag
Neue Lösungen für den Handel durch virtuelle Organisationsformen
Sascha Binoth
Geschäftsführer des Fachverbandes METEKO Medientechnologie, Kommunikation, Information und Bürowirtschaft Südwest e.V.


12:15 Uhr   MITTAGSPAUSE

13.15 Uhr  Grußwort
Initiative für den Multimediastandort Baden-Württemberg Harald Schütz
DTAG Deutsche Telekom AG, Berlin

13.30 Uhr  Beginn der Foren zu folgenden Themen:

Neue Online-Arbeitswelten in kleineren und mittleren Betrieben

Lernen am Netz

Freie in neuen Medien

Wissensmanagement

Alternierende Telearbeit in Unternehmen

Online Arbeiten im Virtuellen Rathaus

Regionale Innovationsprojekte

16.00 Uhr   KAFFEEPAUSE

16.15 Uhr  Vortrag
E-Work in Europa
Werner Korte
Geschäftsführer der Empirica Gesellschaft, Bonn

16.35 Uhr  Verleihung des Integrata-Preises
Wissensmanagement und neue Führungsmodelle
Prof. Dr. Wolfgang Heilmann
Präsident des Kuratoriums der Integrata Stiftung, Tübingen

16.50 Uhr  Laudatio auf die Träger des Integratapreises und Preisübergabe
Wissen und Bereitstellung von Wissen
Dr. N.N., Universität Tübingen

17.15 Uhr  Schlußwort
Perspektiven
Welf Schröter
Moderation der "Anwenderplattform Telearbeit"

17.25 Uhr  Stehempfang mit den Preisträgern


Auf dem ersten "Anwendertag Telearbeit" am 8. Nov. 1999 in Stuttgart: Dr. Horst Mehrländer, Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium (Bild rechts), Barbara Bertrang, Präsidentin der Deutsche Telekom AG Direktion Stuttgart (Bild Mitte) und Welf Schröter, Leiter des Forum Soziale Technikgestaltung beim DGB Landesbezirk BadenWürttemberg und Moderator der "Anwenderplattform Telearbeit".


Unterstützung erhält die Anwenderplattform auch von der Bundesregierung.
Im "Aktionsprogramm der Bundesregierung - Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts" vom 22. September 1999 heißt es unter anderem:
"Weitere Anwendungsmöglichkeiten der neuen Techniken betreffen die Telearbeit, den Aufbau virtueller Unternehmensstrukturen, multimediale Bürgerinformationssysteme bei Gemeinden, Parlamenten und Regierungen, digitale Bibliotheken oder auch die verstärkte Nutzung von Verkehrstelematiksystemen. Vielfach bestehen aber Barrieren für die tatsächliche Anwendung der neuen Möglichkeiten. Kleine und mittlere Unternehmen haben in vielen Fällen kaum Erfahrung bei der Anwendung externer Vernetzung. Neben der Qualifizierung der Beschäftigten kann hier eine direkte Beratung Hilfestellung leisten. Telearbeit setzt sich in Deutschland vergleichsweise langsam durch, obwohl hier - wie der internationale Vergleich zeigt - noch weitreichende Möglichkeiten bestehen. Auch auf regionaler Ebene haben sich hierzu bereits Initiativen gebildet, die auf eine stärkere Ausschöpfung der Potentiale der Telearbeit zielen. So hat die "Anwenderplattform Telearbeit Baden-Württemberg", die von DGB Baden-Württemberg und der Deutschen Telekom initiiert wurde und von rd. 20 weiteren Partnerorganisationen getragen wird, das Ziel, die Ausbreitung der Telearbeit durch lösungsorientierten Erfahrungsaustausch von Betrieb zu Betrieb, durch Beratung und Demonstration zu befördern. Der Bund kann derartige Initiativen durch seine eigenen Aktivitäten wirksam unterstützen."



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